Kokosnusswasser – praktische Erntehelfer

Praktische Erntehelfer

Bestimmt hat sich der ein oder andere schon immer gefragt, woher eigentlich das leckere Kokosnusswasser stammt, dass farblos von zahlreichen Herstellern angeboten wird und sich einer stetigen Beliebtheit erfreut. Dabei ist sowohl die Aufzucht, als auch die Ernte, einer Palme ein eigenes, kleines Abenteuer. Bevor das Kokosnusswasser sein Bestimmungsland erreicht gilt es einen langen Weg zu bewältigen. Zunächst muss die Palme jahrelang wachsen, bis in den südlichen Tropen überhaupt eine Frucht an dieser wächst. Wenn die Früchte endlich wachsen, kann das ganze Jahr über geerntet werden. Dies sollte immer dann erfolgen, wenn die Kokosnuss ihre Reife noch nicht erlangt hat. Nur dann schmeckt das Kokosnusswasser entsprechend der Erwartungen und weist noch keinerlei Trübheit auf. Stattdessen handelt es sich bei dem Kokosnusswasser um eine klare Flüssigkeit, die auch unter Sportlern als isotonisches Getränk nach dem Sport geschätzt wird. Die Ernte der Früchte ist nicht immer ohne Risiken verbunden, daher haben insbesondere thailändische und malaysische Kokospalmenzüchter eine neue Möglichkeit gefunden, um die beliebten Früchte zu ernten.

Über die Makaken:

Dazu dressieren sie Affen, genauer gesagt Makaken. Die Makaken klettern die bis zu 30 Meter hohen Baumstämme empor und pflücken die Kokosnüsse. Dadurch erleiden viel weniger Erntehelfer einen Unfall und die Kokosnüsse können gefahrlos geerntet werden. Die Affen wurden darauf spezialisiert die Nuss so lange abzudrehen, bis diese abfällt. Dies klappt so gut, dass einige Kokosnussplantagen nur noch auf die kleinen Arbeitshelfer setzen und so viel Geld für andere Arbeitskräfte sparen. Nachdem die Frucht heruntergefallen ist, wird diese aufgesammelt und schnell verarbeitet, denn schließlich soll ein weiterer Reifeprozess verhindert werden. Nur die frischen, noch unreifen Früchte, tragen das beliebte Kokosnusswasser in sich, dass dadurch in den Handel gelangt. Die Hauptanbaugebiete für die Kokospalme, die Kokosnuss und so mit dem Kokoswaser sind Indonesien, Indien, Brasilien, Vietnam, Mexiko, Thailand und Malaysia. Selbst in einer reifen Frucht findet sich noch einiges an Kokosnusswasser, dies bedeutet das Kokoswasser verschwindet nicht komplett aus der Frucht, der Anteil wird jedoch geringer. In reifen Früchten findet sich stattdessen vermehrt das harte Fruchtfleisch der Kokosnuss und weniger Kokoswasser.

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Oftmals werden in zahlreichen Urlaubsländern die Kokosnüsse direkt mit Strohhalm angeboten, auch hier werden die noch unreifen Kokosnüsse eingesetzt, denn diese erhalten das meiste Kokoswasser. Diese besitzen eine grüne Schale, doch eine besondere Sorte, mit mehr Kokosnusswasser im Inneren, besitzt sogar eine orange bis gelbe Schale. Sie trägt den Namen King Coconut.

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